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Und außerdem noch Wissenswert

Die Zweifach-Sieger
Nachdem es in der Toumee-Geschichte schon dreimal zwei Sieger bei einer Einzelkonkurrenz gegeben hatte –1955 Eino Kirjionen und Aulis Kallakorpi (beide Finnland) in Oberstdorf, 1982 Per Bergerud (Norwegen) und Manfred Deckert (DDR) in Innsbruck, 1991 Jens Weissflog (Deutschland) und Andreas Felder (Österreich) in Garmisch-Partenkirchen – gelang bei der 54. Tournee den Skispringern Janne Ahonen (Finnland) und Jakub Janda (Tschechien) ein ex aequo-Gesamt-Ergebnis, sie erreichten nach acht Wertungs-Durchgängen je 1081,5 Punkte.

Der knappste Sieg
Das knappste Ergebnis gab es vorher bei der 5. Tournee 1956/57, bei der der Finne Eino Kirjonen nur 0,7 Punkte Rückstand auf seinen Landsmann Pentti Uotinen hatte. Eine knappe Entscheidung gab es bei der 37. Tournee, als hinter dem Sieger Risto Laakonen (Finnland) Landsmann Matti Nykänen und Jens Weissflog mit je 2,5 Punkten Rückstand den 2. Platz belegten.

Der deutlichste Sieg
Der größte Abstand zwischen dem Erst- und Zweit-Platzierten bestand 2000/2001 zwischen Adam Malysz und Janne Ahonen mit 104,4 Punkten. Adam Malysz gelang es bei dieser Tournee auch als erstem Skispringer überhaupt, mit 1.045,9 Punkten die 1.000-Punkte-Grenze zu überschreiten.

Der erste Fünfer
Janne Ahonen, der nach der nach der 47., der 51. der 53. und der 54. Tournee auch die 56. Vierschanzentournee gewann, ist der erste Skispringer, der fünfmal Tournee-Gesamtsieger wurde. Vor ihm gelang es Jens Weissflog, die Tournee viermal zu gewinnen. Nach 59 Tourneen gibt es deshalb nur 43 verschiedene Gesamtsieger.

Die meisten Einzelsiege
Björn Wirkola (Norwegen) und Jens Weissflog führen die Liste der Einzelsieger bei der Tournee mit je zehn Siegen an. Es folgt Janne Ahonen mit neun Erstplatzierungen.

Der Grand-Slam
Sven Hannawald ist der erste Tourneesieger, der bei einer Tournee alle vier Springen gewann. Bei der 50. Tournee siegte er viermal mit der Startnummer 50. Deutschland (einschließlich DDR) stellt damit mit 16 Siegen die meisten Tournee Erstplatzierten. Es folgen Finnland mit 15, Norwegen und Österreich mit je zehn Siegern.

Knapp am Grand-Slam vorbei
Vor und nach Sven Hannawald waren insgesamt 17 Athleten knapp am Grand-Slam dran, sie schafften es allerdings nur zu drei Einzelsiegen bei einer Tournee, wie zuletzt Wolfgang Loitzl (2008/09).

Drei Einzelsiege, doch kein Tournee-Erfolg
Vier Skispringer (Ingolf Mork, Norwegen, 1970/71; Yukio Kasaya, Japan, 1971/72; Karl Schnabl, Österreich, 1974/75 und Toni Innauer, Österreich, 1975/76) schafften sogar das Kunsttück, die Tournee nicht zu gewinnen, obwohl sie jeweils drei Einzelsiege errangen.

Nationale Helden
Der Sieg von Adam Malysz bei der 49. Tournee war der erste Tourneegewinn für Polen, auch Japan (Funaki 1997/98), Slowenien (Peterka 1996/97) und Russland (Kamenski 1955/56) haben erst einmal einen Tourneesieger gestellt.

Hattrick
Björn Wirkola konnte bisher als Einziger die Tournee dreimal hintereinander gewinnen (1966/67; 1967/68; 1968/69).

zusammengestellt von Klaus Taglauer