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K. Stoch: "Es wird mit jedem Sprung besser"

Erstellt am: 05.01.2016 08:21 Kruczek oslo 15

Für das polnische Team verläuft die Saison 2015/16 bisher enttäuschend, auch ihr top Springer Kamil Stoch kämpft in diesem Winter noch mit seiner Form.


Er erreichte als sechster in Nizhny Tagil bisher erst ein Top 10 Ergebnis, sein bester Wettkampf bei der Vierschanzentournee war der am letzten Sonntag in Innsbruck mit Platz 16.

 

Die Ergebnisse von Kamil Stoch

 

"Generell glaube ich, ist es nicht so schlecht, aber natürlich kann es immer besser laufen. Ich muss zugeben, dass ich von der Vierschanzentournee schon etwas mehr erwartet habe", so Kamil Stoch. "Wir hatten auch in der Vergangenheit ein paar Schwierigkeiten, da mussten wir auch etwas härter arbeiten, vor allem mental, um uns wieder zurück zu kämpfen."

 

Trotz der bisher in dieser Saison schwierigen Situation ist der 28-jährige zuversichtlich, dass es in naher Zukunft besser werden kann. "Der Start der Tournee war sehr schwierig für mich, aber jetzt glaube ich, dass es mit jedem Sprung und in jedem Wettkampf besser wird. Meine Sprünge zeigen das, die Ergebnisse vielleicht noch nicht. Aber ich fühle mich gut und spüre auch nicht zuviel Druck."

 

Kruczek: "Es ist nicht das, was wir erwartet haben"

Nach drei von vier Wettkämpfen der Tournee ist Kamil Stoch als 18. der beste Pole, im Gesamtweltcup ist der Doppelolympiasieger als 20. der Beste seines Teams. Stefan Hula, Maciej Kot, Piotr Zyla und David Kubacki liegen derzeit auf den Plätzen 26, 33, 39 und 42. Für Cheftrainer Lukasz Kruczek natürlich eine nicht zufriedenstellende Situation.

"Diese Vierschanzentournee war für uns von Anfang an schwierig, auch der Saisonstart ist für uns nicht nach Plan verlaufen. Ich muss zugeben, dass weder ich noch die Jungs diese Ergebnisse erwartet haben. Als wir nach Oberstdorf gefahren sind, haben wir gewusst, dass es hart wird und dass wir nicht zu den Favoriten gehören. Nach der extremen Enttäuschung in Oberstdorf wurde es etwas besser, aber natürlich sind unsere Ergebnisse bei weitem nicht das, was wir erwartet haben", sagte Kruczek.

 

Jetzt gilt es für Kamil Stoch den von ihm gefühlten positiven Trend fortzusetzen, denn gleich nach der Tournee stehen für ihn und das Team zwei weitere Highlights auf dem Programm. Zuerst die Skiflug-WM und danach, am 23. und 24. Januar, der Heim-Weltcup in Zakopane.